Die Länder der G7-Gruppe (USA, Kanada, Japan, Großbritannien, Deutschland, Italien und Frankreich) haben ein Abkommen über den Mindesteinkommensteuersatz für die Besteuerung globaler Unternehmen geschlossen. In den Sommermonaten wird dieses Abkommen von den G7 an die G20 und die OECD übergeben, wo es dann mit hoher Wahrscheinlichkeit verabschiedet wird.
Die G7-Staaten einigten sich am Samstag darauf, eine weltweite Mindestgewinnsteuer von 15 % für große multinationale Unternehmen zu unterstützen, um die Steueroptimierung durch Steueroasen einzudämmen. Die Steuer soll vor allem Unternehmen wie Google, Facebook oder Amazon betreffen.
Es wird als erster Schritt angesehen, dem eine Reihe weiterer folgen werden. Der Grund ist der langfristige Rückgang des durchschnittlichen globalen Steuersatzes über mehr als 40 Jahre mit dem Ziel, einen festen Tiefpunkt zu erreichen.
Unternehmen werden benötigtin den Ländern besteuert werden, in denen sie tatsächlich ihre Gewinne erwirtschaften. Es wird daher nicht möglich sein, europaweit erbrachte Dienstleistungen über ein Unternehmen mit Sitz beispielsweise in Irland abzurechnen. Eine Reihe von Unternehmen (einschließlich der oben genannten) müssen daher in den Staaten Steuern zahlen, in denen sie tatsächlich tätig sind, auch wenn sie dort keine Tochtergesellschaft haben. Mindeststeuer. Wenn die neue Mindeststeuer eingeführt wird, dürften die USA am meisten davon profitieren.
So ein Prozesswird von den meisten europäischen Ländern begrüßt.
